1,8 Mio Euro Seed-Finanzierung für Wiener Startup KIVU Technologies

Bereits vor dem Launch seiner Netzwerkanalyseplattform erhält das Wiener Startup KIVU Technologies ein Investment von aws, btov Partners und APEX Ventures.
/18-mio-euro-seed-finanzierung-fuer-wiener-kivu-technologies/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

Interview with Christian Weichselbaum & Basma Salama-Paul from KIVU Technologies
© KIVU Technologies GmbH - v.l.n.r.: Christian Weichselbaum, Daniela Klimpfinger, Julia Franciotti, Robert Wesley, Jan van Oort, Frazer Kirkman
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Wiener Startup KIVU Technologies, Anbieter skalierbarer Software für Netzwerkanalysen in der Sicherheitsbranche, gab noch vor der offiziellen Markteinführung den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,8 Millionen Euro bekannt. Der aws Gründerfonds und der 300 Millionen Euro-Fonds btov Partners führen die Finanzierungsrunde unter Beteiligung von APEX Ventures an. Darüber hinaus unterstützen Ewald Hesse und Louis Curran als Angel Investoren das Startup. KIVU Technologies plant, sein Produkt, eine Netzwerkanalyseplattform in den kommenden Monaten auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen wurde 2016 in Wien von Robert Wesley, Jan van Oort und Christian Weichselbaum gegründet. Das multidisziplinäre Team besteht aus Ingenieuren, Entwicklern, Datenwissenschaftlern, Analysten und Sicherheitsexperten.

+++ APEX One: Neuer 10 Mio. Euro-Tech-VC-Fonds startet von Wien aus +++

„Wollen Art der Datenintelligenz ändern“

„KIVU hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt für Datenintelligenz mit seiner neuartigen Graph-Computing-Plattform zu revolutionieren“, erklärt Robert Wesley, CEO und Gründer. KIVU Technologies nutzt dazu Künstliche Intelligenz und Machine Learning. Man wolle die Art der Datenintelligenz ändern. Denn in einer zunehmend vernetzten Welt seien die vorhandenen Technologien nicht mehr ausreichend, um mit riesigen Datenmengen umzugehen. Die Software von KIVU soll Analysten dabei helfen, Daten und deren Verbindungen auf relevante, überschaubare Netzwerke einzugrenzen und sich auf relevante Inhalte und Verhaltensweisen zu konzentrieren.

200 Mal schneller verstehen, 10 Mal schneller Entscheidungen treffen

„Die KIVU Software ist hoch skalierbar, um beliebig viele Daten unterschiedlichster Art zu verarbeiten, so dass Analysten sie 200 Mal schneller verstehen und 10 Mal schneller Entscheidungen treffen können als mit vorhandener Technologie“, heißt es vom Startup. Die Software könne beliebige Daten sofort in Form eines Netzwerks abbilden und erlaube es Analysten, zeitkritische Fragen schnell und effizient zu beantworten. „Wir haben uns entschieden, KIVU von Beginn an zu unterstützen, da wir davon überzeugt sind, dass KIVU einen wesentlichen Beitrag für die weitere Entwicklung von künstlicher Datenintelligenz leisten wird“, kommentiert Ralf Kunzmann, Geschäftsführer des aws Gründerfonds, das Investment.

Verhinderung von Online-Radikalisierung überzeugte

„KIVU erfüllt alle Kriterien, die wir für ein Investment suchen. Es ist eine einzigartige Technologie, ein hervorragendes und engagiertes Team und ein Produkt, das den gesamten Markt für Künstliche Intelligenz und Big Data revolutionieren wird“, sagt Stefan Haubner, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von APEX Ventures, die erst kürzlich einen 10 Millionen Euro-Fonds gelauncht hat. „Wir waren sehr beeindruckt davon, wie das KIVU-Team mit einer innovativen und leistungsfähigen Softwarelösung akute Probleme der realen Welt, wie z. B. die Verhinderung von Online-Radikalisierung, angeht. Die Übertragbarkeit des Systems auf verschiedene Wirtschaftsbereiche birgt großes Potenzial”, kommentiert Benedikt Kronberger, Partner bei btov Partners. (PA/red)

+++ Mehr Überwachung: Das umstrittene Sicherheitspaket im Überblick +++

Über das Startup wird übrigens in der Fernsehdokumentation „Terrorjagd im Netz“, berichtet, die morgen, am 12. September 2017 um 20:15 Uhr auf ARTE (bereits online zu sehen) gezeigt wird.


⇒Link zur KIVU-Homepage

die Redaktion

Robinhood erhöht Series G Investment auf 660 Millionen Dollar

Der Neobroker Robinhood spaltet die Gemüter. Nun zieht das Team ein weiteres Investment an Land. In Österreich ist die App nicht verfügbar, doch es gibt Alternativen.
/robinhood-investment-series-g/
Robinhood
(c) Robinhood

Die Trading App Robinhood erfreut sich besonders bei Millenials großer Beliebtheit. Sie sind vor allem im Rahmen des Corona-Crash auf den Neobroker aufgestiegen, um dort mit Aktien und ETFs zu handeln. Marktbeobachter sind aufgrund dieser Entwicklung zwiegespalten: Einerseits ist es gut, dass junge Menschen sich zunehmend für Finanzmärkte interessieren – was auch gut in der Mission des brutkasten-Schwerpunkt „Junges Geld“ passt. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Jungen verleitet werden, dort ihr Geld zu verzocken.

Robinhood erhöht Investment auf 660 Mio. Dollar

Wie dem auch sei: Das Investment-Tool Robinhood hat nun eine eigene Finanzierungsrunde nochmals aufgestockt. Die Series G beläuft sich nun auf 660 Millionen Dollar, wie Reuters berichtet. Dabei handelt es sich um eine 440 Millionen Dollar schwere Erhöhung des 200-Millionen-Dollar-Investments von D1 Capital Partners im August, wie eine Sprecherin von Robinhood gegenüber Reuters bestätigt.

Das frische Kapital kommt von neuen und bestehenden Robinhood-Investoren, darunter Andreessen Horowitz, Sequoia, DST Global, Ribbit Capital, 9Yards Capital, und D1 Capital Partners. Die Bewertung beläuft sich nun auf 11,7 Milliarden Dollar. Somit hat Robinhood alleine in diesem Jahr rund 1,25 Milliarden Dollar von Investoren eingesammelt, das gesamte Investment in Robinhood beläuft sich laut Reuters auf 2 Milliarden Dollar.

Alternativen zu Robinhood

In Österreich ist Robinhood noch nicht verfügbar. Doch es gibt diverse Broker-Alternativen zu Robinhood, wie der brutkasten im Rahmen des Schwerpunkts „Junges Geld“ recherchiert hat.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Summary Modus

1,8 Mio Euro Seed-Finanzierung für Wiener Startup KIVU Technologies

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant